Skifreizeit 2020 in Riezlern / Kleinwalsertal / Österreich

1. März - Anfahrt

Ich war sehr aufgeregt als wir uns auf dem Bahnhof Altona getroffen haben. Wir sind ungefähr 6 Stunden gefahren. In Augsburg sind wir ausgestiegen und mussten in eine andere Bahn umsteigen. Nach weiteren vier Stunden, als wir inOberstdorf ankamen, war jeder müde. Aber wir hatten uns alle gut miteinander verstanden.

Von Oberstdorf sind wir dann mit den Bus nach Riezlern gefahren. Dort haben wir dann im Ski-Verleih „Ski-Fifi“ unsere Ski Ausrüstung bekommen. Von dort aus sind wir dann zur Jugendherberge gefahren. Nach dem Essen sind wir dann alle ins Bett gegangen und unsere Betreuerin hat uns etwas vorgelesen. (Autorin Ceylin)


2. März - 1. Skitag

Heute war unser erster Ski-Tag. Nach dem Frühstück sind wir mit dem Bus zum Skiverleih gefahren. Als wir unsere Skiausrüstung angezogen haben, haben wir die Ski-Lehrer kenngelernt. Nach dem Aufwärmen haben wir die ersten Skiübungen gelernt. Wir haben vier Stunden lang, unterbrochen von einer Pause, Ski fahren gelernt. Alle waren müde, aber wir sind fröhlich nach Hause gefahren. Anschließend haben wir am Abend T-Shirt gemalt. (Autor Leonardo)


3. März - 2. Skitag

 

Es war endlich wieder so weit, der nächste Tag. Nachdem wir durch Musik, aus einer riesigen Musikbox, geweckt wurden, begann erstmal der normale Tagesablauf, also das Frühstück und das Anziehen der Skikleidung. Zeit zum morgentlichen Duschen hat man leider nicht, denn man kommt sowieso verschwitzt wieder. Wir sind mit dem Walserbus zum Skiverleih gefahren und haben unsere Skischuhe angezogen und unsere Skier mitgenommen. Da ich in der Gruppe von den Fortgeschrittenen bin, sind wir über die Berge/Skigebiete Schwand und Parsenn mit den Skiern gefahren und mit dem Pendelbus zum Berg/Skigebiet Ifen. Die Anfänger sind direkt zum Ifen gefahren. Wir sind dann mit der Gondel hochgefahren und die blaue und rote (leichte und mittelschwere) Piste runtergefahren. Wir sind dann wieder zurück zum Skiverleih und mit dem Bus erschöpft und motiviert, auf den nächsten Tag, nach Hause gefahren. (Autor Timor)

 


4. März - 3. Skitag

Als wir mit Musik aus den Zimmern geholt worden sind, sollten wir uns fürs Ski fahren fertig machen. Nachdem alle fertig waren gingen wir los. Wir fuhren weiter auf den Ifen (Berg). Dann haben wir erst mal ein paar Übungen gemacht und sind mit der Gondel hoch gefahren und haben dort eine Pause eingelegt.

Nach der Pause haben wir mit neuen Übungen weiter gemacht. Am Ende haben wir einen kleinen Test gemacht. Wir sollten einen Berg ganz langsam runterfahren. Danach sind wir in den Bus eingestiegen und zur Fuchsfarm gefahren. Und sollten dort eine rote und zwei blaue Pisten langsam runterfahren. Am Ende sind alle

erschöpft zum Bus gelaufen und wir freuten uns auf den nächsten Tag. (Autorin Mona)


Zusammenfassung ab dem 6. März

6. März: Die Kranken sind zuhause geblieben, um sich auszuruhen. Die Skifahrer fuhren los, um sich die Skisachen zu besorgen. Zuerst sind wir mit dem Bus zum Ifen (Berg/Skistrecke) gefahren. Von dort oben sind die Mädchen zur ersten Haltestelle zur Gondelbahn gefahren. Die Jungs sind direkt nach unten gefahren. Unten angekommen sind wir mit dem Bus weiter zu einer anderen Piste gefahren. Nach der Piste haben wir unsere Sachen abgegeben. Wir machten uns auf den Weg zurück, währenddessen haben die Kranken sich erholt und haben gebastelt, gemalt, Spiele gespielt und Tee getrunken. Nachdem haben die Betreuer den Tisch gedeckt und Abendbrot gemacht. Am Abend haben wir dann alle zusammen nach dem Essen einen Film geguckt. (Autorinnen Mona und Hasti)

Am 07.03.2020 fuhren meine Skigruppe und ich zum Skigebiet Ifen. Wir fuhren zuerst die blaue Piste herunter.

Während der Pistenabfahrt sind nacheinander Havin, Anahita und Mona gestürzt. Die Skilehrer entschieden daraufhin, dass die Mädchen mit Bernhard in der Mittelstation der Gondelfahrt einsteigen mussten, die Jungen sind mit Christian auf der Piste geblieben. Alle Mädchen fanden das ungerecht, wir wären auch gern bis zum Ende auf der Piste geblieben, konnten uns aber gegen die Skilehrer nicht durchsetzen. (Autorin Anahita)

8. März: Aufgrund des Grippevirus war die Gruppe von Skilehrer Flori reduziert; am heutigen Tag fuhren nur Anni und Dagmar mit. Wir starteten am Hauslift, dem Schwandlift und fuhren danach mit der Kombi-Parsennbahn (gemischte Liftanlage aus Sessellift und Gondel). Das Gelände war ideal, um das Carven zu üben. …

Nach einer Stärkung in der Mittagssonne haben wir uns zum Walmendingerhorn aufgemacht. Die Seilbahn führte uns bis auf 1945 m hoch. In dieser Höhe hatten wir heute bei Sonnenwetter einen phantastischen Blick auf die umliegenden Berge, die uns der Skilehrer alle benennen konnte. Flori (Skilehrer) zeigte uns zwei künstlich angelegte Speicher, aus der für die Beschneiungsanlagen Wasser gezogen wird. Dieses Wasser im Speicher wird durch eine Pumpe umgewälzt, damit der See nicht zufriert und das Wasser kalt genug für die Beschneiungsanlagen ist. Unser Fazit des heutigen Tages: es hat uns beiden viel Spaß gemacht. Wir haben uns über unsere Fortschritte sehr gefreut und hatten das Gefühl, dass die Theorie in unseren Füßen angekommen ist. Das zeigte sich in dem Abstand des Skilehrers, wir konnten den Abstand halten. Wir freuen uns auf die nächste Fahrt. (Autorinnnen Anni und Betreuerin Dagmar)


Fazit Skifreizeit 2020 in Österreich / Kleinwalsertal / Riezlern durch die Betreuer*innen

Unser Aufenthalt im Kleinwalsertal / Österreich werden die Kinder und die Betreuer sicherlich nicht so schnell vergessen. Nach nur wenigen Tagen erkrankten nacheinander Kinder und Betreuer an einem grippalen Infekt. Erkrankungen mit bis zu 40,8 Grad Fieber forderten die Betreuer extrem. Hochgerechnet 900 Fiebermessungen und viele Wadenwickel Tag und Nacht, Arztbesuche und sogar ein mehrtätiger Krankenhausaufenthalt eines Kindes in Kempten bestimmten den Alltag dieser Ferienfreizeit.

Zum Glück hatten die Betreuer, die in der Mehrzahl selbst von der Grippe betroffen waren, viele Materialien zum Basteln mitgebracht. So konnten die Kinder, die aufgrund des Fiebers nicht Ski fahren konnten, sinnvoll

beschäftigt werden. Auch die Abende waren unter anderem mit Filmvorführungen, „Bingo mit Ingo“, Lösungen von Quizaufgaben, Basteln, T-Shirt bemalen und Kicker-Turnieren voller Angebote und niemals langweilig.

Da immer wieder Kinder Fieber bekamen, stellte sich die Frage der Rückfahrt. Mit fiebernden Kindern wollten und konnten wir nicht mit dem Zug nach Hause fahren. Gemeinsam mit Eltern und dem Vorstand des Jugendwerkes suchten wir nach einer Lösung. Letztendlich gelang es dem Vorstand ein Busunternehmen aus dem Allgäu zu buchen, so dass wir alle gemeinsam die Rückreise nach Hamburg antreten konnten. Dieser Ausweg nahm uns Betreuern eine große Last von den Schultern.

Am 13.3.2020, um 21:00 Uhr, konnten die Eltern dann ihre Kinder am Dammtor in Empfang nehmen.



Vergangene Freizeiten des Jahres 2019

Ferienfreizeit vom 11.10. bis zum 19.10.2019

(Hamburger Herbstferien)

 

16 Kinder mit ihren 4 Betreuern und Betreuerinnen erlebten gemeinsam ihre Ferienfreizeit im Schullandheim Barkhausen von der Ehlerding-Stiftung.

Per Mausklick auf das jeweilige Bild vergrößern sich die Fotos




Ferienfreizeit vom 29.6. bis zum 5.7. im Umwelthaus des BUND in der Neustädter Bucht.

26 Kinder und 6 Betreuer*innen schwammen und spielten am Ostseestrand. Kreativ wurde Strandgut in kleine Kunstwerke gestaltet, T-Shirts sind bemalt worden und viele Erinnerungsstücke sind während dieser Reise gebastelt worden. Und natürlich erfuhren alle etwas über die Natur und das Leben in und außerhalb der Ostsee.



 

Ski-Ferienfreizeit 2019

In den Hamburger Frühjahresferien 2019 haben 24 Kinder mit ihren 7 Betreuern in Riezlern / Kleinwalsertal in Österreich das Skifahren gelernt.

Trotz kräftiger Stürme, vieler Regentage, großen Mengen an Neuschnee, der Tag und Nacht fiel und leider sehr wenig schönen Tagen haben wir alle gelernt, verletzungsfrei die Berge herunter zu fahren.